Dienstag, 29. Mai 2007

Sensación térmica!

Es ist schon eine kleine Sensation und einen kleinen Post wert, was uns da gestern Nacht mitten im Mai überrascht hat: minus 7 Grad Celsius! Sensación térmica hat allerdings nix mit Sensation zu tun, sondern heißt einfach "gefühlte Temperatur" (wörtlich: thermisches Empfinden), und die lag laut "Radio Lehrerzimmer" und eigenem Empfinden bei minus 16 Grad!! Das war schon ein bisschen kalt, muss ich sagen, nachts unter der Decke und auch tagsüber in der Schule. Das Quecksilber im termómetro (Spanisch kann sooo einfach sein ;-) stieg dann bei wunderschöner Sonne an die Frostgrenze heran; von Frost war allerdings nicht viel zu sehen, denn es war so trocken, dass die Autos morgens nicht mal zugefroren waren und kein Tropfen sich auf den Bergen zu Schnee formen wollte. Diese Trockenheit ist für Patagonienen und Bariloche zwar bekannt, aber in diesem Mai wiederum ungewöhnlich und so sorgt der Mai wohl für eine echte kleine Sensation, denn so wenig Regen, so gutes, zwar kühles aber sonniges Wetter und vor allem so kalte Nächte hat es Augenzeugenberichten zufolge seit Jahrzehnten nicht gegeben.

Macht sich auch hier die Klimaveränderung bemerkbar? Gibt es bald keinen Flecken mehr auf der Erde, der seinem Klima treu bleibt? Heute Nacht ist übrigens eine thermische Sensation von minus 13° C angekündigt (bei AccuWeather.com) - und das im Mai! Die spinnen, die Patagonier...



Ergänzung, 30.05.2007:
Der erste Schnee, wenn auch nur ein Hauch, folgte sogleich.

Sonntag, 27. Mai 2007

Sprachbarrieren und Sprachblüten

Ich stehe am Postschalter, um ein Paket nach Deutschland aufzugeben. Der nette Herr von der Post reicht mir ein Formular und erzählt mir etwas, wovon ich nur verstehe „nombre“ (Namen), „esta cosa“ (diese Sache) und „contenido“ (was ich für mich als „zufrieden“ übersetze). Also entnehme ich daraus, dass ich einen Namen angeben soll, an wen die Bestätigung nach erfolgreicher (zufriedener) Sendung geschickt werden soll. Ich deute auf meinen Absender und sage „Yo!“ (in argentinischem Spanisch gesprochen: „Scho“), also „Ich“. Der Herr schaut mich komisch an und fragt zögerlich: „…colate???“. ´Häää?!´ Ich sage wieder: „Yo!“ (Scho), „Ich“ und zeige mit dem Finger auf mich, ´die Bestätigung soll ja an mich gehen´. Er fragt wieder nach einigem Stutzen „…colate???“ und nickt lächelnd! Ich schüttele den Kopf und sage: „No, no! ... Yo !!!“, (scho), woraufhin er wieder nachfragt: „…colate??“ Erst jetzt entscheide ich mich zuzugeben, dass ich vielleicht etwas falsch verstanden haben könnte, sage etwas schüchtern und leise: “Perdon, no entiendo”. Nach einer geduldigen und langsamen Erklärung geht mir ein Licht auf, jetzt verstehe ich es! Wie unangenehm! Es geht natürlich nicht um die Angabe meines Namens für die Bestätigung, sondern um eine Auflistung der Dinge (cosas), die in dem Paket verschickt werden! Der Mann hatte sich auf „Yo“ (ich) natürlich keinen Reim machen können, da ich ja schwerlich in die Kiste passe, und daher angenommen, ich wolle cho-colate (sprich „Schokolate“) sagen.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch lustige Dinge, die nicht auf unser Konto gehen, sondern Verdreher von den deutschstämmigen Argentiniern in Deutsch:
  • „Meine Schwiegermutter klagt immer über Schmerzen, ich glaube, sie will immer nur beleidigt werden.“
  • „Ich muss heute noch zur Bank, meine Kreditkarte renovieren lassen.“
  • „Das hat ja heute vielleicht geregnet. Ich war quatschnass.“
Sprachblüten aus dem Deutschunterricht:
  • „Ich finde die TV-Serien ein wischen langweilig sind. Es ist unglaublich wie die Leute viele TV-Serien sehen. Man sollte nur ein oder zwei Serien pro Tag sehen, ich denke das es ist gut, aber mehr ist schädlich." (Aufsatzkommentar, Schülerin, 12. Klasse)
  • Aus dem Reisebericht einer Schülerin (17): "Meine Familie hat nur Bio Essen gegessen, nur ökologisches Essen, Gemüse und Obst. Das Essen war sehr komisch, aber lecker. Wir haben um 18 Uhr zu Abend gegessen, in Argentinien esse ich um 22 Uhr, am Anfang war das sehr schwer für mich. Und meine Gastschwestern und meine Mutter essen kein Fleisch, ich habe nur zwei mal Fleisch gegessen. Ich habe es vermisst."
  • "In Argentinien ist der Unterricht wie ein Kaos, die Schüler schreien und nur manchmal machen sie Hausaufgaben. Und dann haben die Jugendlichen normalerweise schlechte Noten." (Aufsatzkommentar, Schülerin, 12. Klasse)
  • Schüler (16): "Ich früher gut deutsch sprechen, wenn ich klein. Weil mein Oma und Opa mit mir deutsch sprechen."

Samstag, 19. Mai 2007

El sueño de una camioneta - Teil II

Bariloche. Seit Mittwoch haben wir doch glatt ein Auto in unserem Besitz, zwar keine camioneta, dafür aber eine schöne limusina. Am 30. April schrieb ich noch hoffnungsvoll, dass es mit dem Auto in ein paar Tagen wohl so weit sei (siehe Post). Seitdem sind weitere Tage voller Hoffnung, dann Frustration und schließlich Resignation vergangen; und zwischen dem ersten Anruf beim Verkäufer und dem Kauf und Überschreiben der Papiere gingen nun insgesamt drei Wochen ins Land. Dazwischen lagen unzählige Telefonate und trámites, was man am besten mit Behördengang oder Dienstweg übersetzen könnte und was hier genau so gut für Erledigungen bei der Bank, der Stromgesellsschaft, der Post oder eben für einen Autokauf gesagt wird.

Das trámite "Autokauf in Bariloche" hier in kurzen Auszügen: Zunächst haben wir das Auto in einer Werkstatt checken lassen, aber wir kennen natürlich keine vertrauenswürdige Werkstatt hier, also musste die gute Fee Renate (Sekretärin des Schulvereins) mal wieder mit Adressen und Telefonaten aushelfen. Dann musste mit dem Verkäufer bzw. beim Registro Seccional de la Propiedad del Automotor (Straßenverkehrsamt) geklärt werden, ob die Papiere des Autos alle in Ordnung sind (papeles al día), denn das ist hier nicht selbstvertständlich, da steht in der Verkaufsanzeige auch schon mal sin papeles und das Auto fährt nicht nur schwarz durch die Gegend, sondern wird auch so verkauft. (Die Anzeigen im ABC werden hier übrigens gerne mal auf das Nötigste beschränkt, wie zum Beispiel "Clio `98 diesel Tel ...", siehe Anzeigen.) Das Okay kostete 29 Peso und verhieß Gutes, es verhieß jedoch noch lange nicht, dass wir das Auto auch einfach so kaufen können, schließlich sind wir Ausländer. Mit der Deutschen Botschaft in Buenos Aires mussten wir also klären, ob wir das Auto als Ausländer kaufen dürfen. Regina vom hiesigen Deutschen Konsulat wusste es nicht, meinte aber, dass mañana (morgen) zufällig eine Mitarbeiterin der Botschaft zur Sprechstunde käme, was für ein Glück. Die Botschaftsmitarbeiterin meinte, wir müssten den Autokauf vorher beim argentinischen Außenministerium genehmigen lassen, damit wir nachher mit den grünen Diplomatenkennzeichen fahren könnten, das würde etwa zwei Wochen dauern. Zwei Wochen! Auf meine Nachfrage, ob wir das Auto denn nicht mit den argentinischen schwarzen Kennzeichen kaufen und fahren könnten, sagte sie uns, das müssten wir mit den zuständigen argentinischen Behörden hier vor Ort klären. Also wieder zum Registro ... und siehe da, no hay problema. Toll. Auto in Ordnung, Papiere in Ordnung, kaufen dürfen wir auch - und der Verfkäufer will auch immer noch verkaufen. Das nächste Problem war jedoch, wie der Verkäufer an seine paar tausend Dollar kommen würde, denn für eine Auslandsüberweisung auf sein Konto brauchten wir ja SWIFT- und IBAN-Code. Bis wir ihm das mit Hilfe unserer netten Freundin Gaby, einer Österreicherin, die seit ein paar Jahren in Argentinien lebt und für uns dolmetscht, erklärt hatten und er die Infos von seiner Bank besorgt hatte, vergingen wieder ein paar Telefonate und mehrere Tage. Er hatte die Daten dann zwar beim nächsten Treffen dabei, wollte aber keine Banküberweisung mehr, weil er das Auslandsgeld dann versteuern müsse und monatlich nur über Peso im Wert von 5.000 US-Dollar verfügen könne. Also Cash. Aber Western Union will dafür etwa 180 Euro Gebühren, außerdem müsste jemand das Geld bar in Deutschland einzahlen. Dann also doch eine Auslandsüberweisung, dachten wir, aber eben auf mein eigenes argentinisches Gehaltskonto bei der Banco Francés mit dem Verwendungszweck der "familiären Unterstützung", so der heiße Tipp von Gaby. Die Bank teilte uns dann mit, dass Geld aus dem Ausland mit dem Verwendungszweck der "familiären Unterstützung" nur bis zu 5.000 Dollar transferiert werden könne und das Geld de facto nicht von meinem eigenen Konto in Deutschland kommen dürfe. Die Lösung: Birgit als Kontoinhaberin unseres gemeinsamen Kontos gibt den Überweisunsauftrag und unterstützt mich armen Hund hier in Argentinien. (Für weitere Unterstützungen gebe ich gerne per Mail die Bankverbindung bekannt ;-) Bueno. Für die Auslandsüberweisung hat unsere Bank in Deutschland - mit der ich bisher eigentlich zufrieden war - trotz Eilauftrag dann mal eben vier Werktage gebraucht, die argentinische Bank hat mit dem Geld ebenfalls noch vier Tage jongliert und erst auf Nachfrage dank Renate den Eingang bestätigt! Ich füllte dort ein Formular aus und sollte das Geld am nächsten Tag bekommen, also schnell den Verkäufer angerufen und einen Termin für mañana gemacht. Leider fiel der Bank danach erst auf, dass sowohl Birgit als auch ich als Absender auf der Überweisung auftauchten und rief bei uns an. Ich also am nächsten Tag wieder zur Bank, wo man mir nun mitteilte, dass es mit der "familiären Unterstützung" so nicht ginge, man könne aber ein neues Formular ausfüllen, denn ich könne mir ja aus dem Ausland sin límite (unbegrenzt) Geld auf mein eigenes Konto schicken, ich könne la plata mañana abholen!! Warum um alles in der Welt sagt uns der Kerl das nicht schon in der Woche zuvor?! Statt dessen haben wir den Rest de la moneda tagtäglich mit der Kreditkarte gezogen, da wir am Automaten immerhin 1000 Peso am Tag bekommen. Wären wir gleich vom ersten Tag an zum Automaten gegangen, hätten wir los dineros schon längst zusammen gehabt und wenigstens einiges an Bankgebühren gespart. Denn nach dem Kauf mussten wir beim Registro Seccional de la Propiedad del Automotor ja die Papiere umschreiben lassen. Wir füllten wieder fichas (Formulare) aus und mussten dann mit dem ficha cero ocho (Formular 08) zu ANSES (Administración Nacional de la Seguridad Social), um das Ganze prüfen und stempeln zu lassen. Ich habe mittlerweile selbst nicht mehr verstanden, warum. Mit diesem Wisch mussten wir dann bei einer Bank 1 % del valor (des Kaufswertes laut Liste) für Sellado Fiscal bezahlen, was wörtlich übersetzt so viel heißt wie Stempelungssteuer, insgesamt 146 Peso. Als wir dann zum Registro zurück fuhren, bekamen wir schlussendlich den Fahrzeugbrief und alle weiteren Unterlagen ausgehändigt - und mussten noch mal 184 Peso an Gebühren bezahlen. Wenigstens brauchten wir keine neuen Nummernschilder bezahlen, denn die Autos behalten hier immer das selbe Kennzeichen. Wenn man das alles zusammen aber mal umrechnet, kostet die Zulassung mehr als in Deutschland (rund 90 Euro!), dem Bürokratieland Nummer eins, das muss man sich mal vorstellen. An Bankgebühren kamen noch über 37 Euro auf deutscher Seite und etwa 60 Euro dazu, weil die Banco Francés in einem unverschämt schlechten Kurs umgerechnet hat. Mir soll`s egal sein, wir haben jetzt endlich ein Auto und mañana fahre ich wieder `ne Runde.

(Wen`s interessiert: Es ist ein Nissan Maxima 3.0 V6
von 1992, US-Import, 1994 zugelassen. Und unter uns: die 170 Pferdchen galoppieren gut!)

Dienstag, 8. Mai 2007

Radio Bariloche

Die Stadt Bariloche besitzt einen Fernsehkanal Canal 6 und einen Radiosender Radio Bariloche. Ersterer hat es sich nicht nehmen lassen, Marc schon in den ersten Wochen in Groß- und Nahaufnahme zu senden, zwar nur recht kurz und bedeutungslos als Zuschauer des Festaktes zum 100-jährigen Jubiläum der Schule, aber immerhin! (Marc hat sich übrigens nicht selbst erkannt, und das, obwohl bei der Szene nur noch drei Schülerinnen der fünften Klasse zu sehen waren!) Das Interesse an zweitem genanntem Medium haben wir schnell verloren, da wir bei der Stimme des wohl einzigen Radiosprechers regelmäßig einzuschlafen drohen. Langsam und monoton und mit einer betäubenden Entspannungsmusik im Hintergrund werden Informationen und Nachrichten verkündet. Anfangs dachten wir, der Papst persönlich hätte einen Nebenjob beim Radio Bariloche, als wir ihn jedoch Ostern beim Urbi et Orbi im Vatikan im Fernsehen sehen konnten, war diese Vermutung hinfällig… und die Frequenz für Radio Bariloche nicht mehr gewählt!

Das Fernsehen gewährt uns tagtäglich eine große Vielfalt bunter Unterhaltung. Rund 70 Fernsehsender haben wir zur Verfügung, einer davon die Deutsche Welle, die seit kurzem auch Sendungen der ARD und ZDF überträgt. Wenn wir Heimweh haben, schalten wir Kanal 65 ein und Johannes B. Kerner lächelt in unser Wohnzimmer mitten in Patagonien. So werden wir das Heimweh dann auch schnell wieder los (am besten funktioniert das bei seiner Kochsendung). Ein Vorteil des argentinischen Fernsehens ist zwar, dass wenige Filme synchronisiert, sondern mit Untertitel gesendet werden; so können wir immer vorgeben, Spanisch zu lernen, wenn bei uns wieder die Kiste läuft. Es ist allerdings nicht so einfach, eine Sendung zu finden, die uns gefällt, denn das Dechiffrieren der Fernsehzeitschrift des Kabelanbieters AVC Videocable dauert immer unheimlich lange: Das Programm ist nicht nach Wochentagen und Sendern aufgelistet, so dass man schnell und übersichtlich erkennen könnte, was gerade um 18 Uhr auf Kanal 37 läuft. Nein! Hier sind zunächst einmal die Genres wichtig, von denen es aber nur drei gibt: Sport, Film und Serie! Zum Genre gibt es dann das gesamte Fernsehprogramm, dies aber nicht nach Sendern, sondern nach Stunden sortiert, so dass man genau erfassen kann, wie viele Filme um 20 Uhr gesendet werden. Um welchen Film auf welchem Sender es sich dabei handelt, erfordert allerdings weitere Recherchen, denn die Sender sind nur mit zwei Buchstaben abgekürzt und die Argentinier haben sich zuweilen einige lustige spanischsprachige Titel einfallen lassen. So ist mit einem Fersehabend gleich auch immer ein Rätselabend verbunden: Das Rätsel bei „Belleza americana“ war schnell gelöst, bei „Sintonía de amor“ war das schon schwieriger, denn die Übersetzung des lateinamerikanischen Titels lautet „Melodie der Liebe“, obwohl der Film „Sleepless in Seattle“ (Schlaflos in Seattle) vom Verleih eigentlich mit dem spanischen Titel „Algo para recordar“ vertrieben wird. Da gehen wir doch lieber ins Sur Cine und schauen „300“.

Montag, 7. Mai 2007

Hunde & Co.

Die zweite große Bevölkerungsgruppe in Bariloche bilden neben den Menschen die Hunde! Große Hunde, kleine Hunde, süße Hunde, dreckige Hunde, müde Hunde, laute Hunde und viele mehr, sie gehören einfach dazu. Es scheint eine bunte Mischung zu sein aus herrenlosen Hunden und solchen, die eine Heimat haben. Sie sind einfach da, rennen umher, auf dem Bürgersteig, auf der Straße und oft liegen sie einfach nur ´rum, schlafend, dösend, meditierend, und versperren so den Weg, den Geschäfteingang oder einen Parkplatz. Erstaunlich ist das Gemüt dieser Hunde. Alle scheinen ruhig und ungefährlich, keiner kläfft bösartig oder fällt einen an. Ausgenommen die Wachhunde hinter den Zäunen der Einfamilienhäuser, die, wenn man noch Hundert Meter weit entfernt ist, anfangen ihr Revier zu markieren. In unserem Viertel gibt es beides, die sogenannten Wachhunde und die Streunenden. Diese beiden Parteien scheinen sich viel zu sagen zu haben oder über vieles diskutieren zu müssen und dies besonders abends. So kommt es, dass man abends mindestens eine Stunde lang ein Hundekonzert anhören kann, in dem alle Stimmen und Lautstärken vertreten sind. Dies wird von einigen krächzenden Vögeln kommentiert, den Chimangos, die den Schornstein des Nachbarhauses bewohnen, was ein nervenaufreibendes Spektakel ergibt. Man tut gut daran, sich nach einer gewissen Zeit daran zu gewöhnen, ansonsten wird man wahnsinnig.

Neben den Hunden stehen an dritter Stelle die Ohrenkneifer, wobei wir hoffen, dass dies nur eine temporäre Erscheinung ist. Man findet sie überall, wo es warm, eng und trocken ist. Jeder Haushalt klagt über diese illegalen Einwanderer. Man findet sie überall. Die bevorzugten Schlafplätze sind u. a. die Mittelfalte unserer Fernsehzeitschrift, der (trockene) Küchenlappen, und die bombilla (eine Art Metallstrohhalm für das berühmte Materitual). Ich begegnete einst einem Ohrenkneifer in unserem Vollkornbrot, eine lehrreiche Erfahrung.