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Freitag, 28. November 2008

Crearte

Hier mal ein Eindruck von meiner Arbeit (als Volunteer) bei Crearte, dem "Centro Cultural para personas con discapacidades". Hier verbringen von Montag bis Freitag 50 bis 60 Menschen mit geistigen Behinderungen ihren Tag und haben die Mögichkeit, an vielen verschiedenen tallers (Arbeitsgemeinschaften) teilzunehmen und somit ihren Interessen nachzugehen und ihre Fähigkeiten weiter auszubauen. Ich selbst helfe in der Marionetten- und Nähwerkstatt sowie in der Schreinerei mit und habe mitunter viel Spaß mit den Leuten vor Ort.

Die Initiative besteht seit 1995 und ist hat sich immer wieder weiterentwickelt. Viele Dinge werden der Öffentlichkeit zum Verkauf angeboten, darüber hinaus gibt es regelmäßig Tanz-, Theater- und Percussion-Aufführungen, die sich lohnen. Wenn alles klappt, wird die Theatergruppe im Juni nächsten Jahres auf Deutschland- und Schweiztournee sein und in Stuttgart ihr Theaterstück "Tanguearte" aufführen. Hoffen wir, dass nichts dazwischen kommt.




Sonntag, 28. September 2008

Antisemitismus heute

"Aktionstag gegen Antisemitismus und Diskriminierung" von INADI und Museo del Holocausto

Bariloche. Der Saal der Bibliothek Sarmiento in San Carlos de Bariloche, gleich neben dem Centro Cívico, fasst 140 Plätze. An diesem Abend des 23. September drängen rund 200 Menschen auf Einlass, sie füllen die Gänge, setzen sich auf den Boden und drücken sich in jede Nische. Graciela Nabel de Jinich, Direktorin des Museo del Holocausto in Buenos Aires, ist hoch erfreut über den großen Zuspruch, aber nicht nur an diesem Abend, sondern auch und ganz besonders freut sie sich über die Teilnahme der vielen Schülerinnen und Schüler an den beiden Vorführungen im örtlichen Kino, sagt sie den versammelten Gästen. Mit eindringlichen Worten begrüßt sie die Anwesenden, die ebenso wie alle Menschen auf der Welt dazu verpflichtet seien, die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten. Das Grauen jener Zeit dürfe nicht in Vergessenheit geraten, mahnt sie, es dürfe weder geleugnet noch marginalisiert werden.

Anlass ihres Besuchs in Bariloche ist die landesweite Vorführung des Dokumentarfilms "Mujeres de la Shoá" am "Tag gegen Antisemitismus und Diskriminierung", der gemeinsam organisiert wurde vom INADI in Río Negro (Staatliches Institut gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus), der israelischen Gemeinschaft, der Universidad Nacional de Comahue, der Stadtverwaltung Bariloche und der Ökumenischen Forum der deutschen Gemeinschaft. Der Film stellt ein ergreifendes Dokument der Zeitgeschichte dar, das an der Universidad Nacional de la Matanza entstand. Sechs Frauen, die den Holocaust überlebten und heute in Argentinien leben, erzählen darin von ihrem Schicksal zurzeit des Nationalsozialismus in Deutschland, erzählen von ihren Erinnerungen, Erinnerungen an die Diktatur, die Judenverfolgung, die Einsperrung in Ghettos, die Arbeitslager und die Massenvernichtungen, und sie erzählen von ihren ganz persönlichen Gefühlen und Verletzungen, die diese Zeit hinterlassen hat, in der die meisten von ihnen ihre Familie verloren haben, aus der sie befreit wurden, ohne zu wissen, wie es weitergehen sollte. Als die Russen das Lager befreit hätten, sagt eine von ihnen im Film, und sie zum Tor hinauswiesen, sie seien nun frei und könnten gehen, hätte sich niemand getraut, auch nur einen Fuß in Richtung jenes Tores zu setzen, durch das monate- und jahrelang nur Juden herein gekommen waren, aber nie einer lebend heraus. "Der Antisemitismus ist auch heute noch ein aktuelles Thema, leider, in Deutschland und in anderen Teilen der Welt", pflichtet Jan Freigang, Referent für Politik der Deutschen Botschaft Buenos Aires, der Direktorin in seiner Ansprache bei. Er richtet allen Anwesenden die Grüße des neuen deutschen Botschafters in Argentinien, Günter Kniess, aus. In Anbetracht der Vergangenheit bestehe insbesondere für alle Deutschen die besondere Verantwortung, die Erinnerung zu bewahren, den Dialog zu suchen und ihre Stimme zu erheben gegen jede Form der Diskriminierung, der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus.

In Bariloche sehen an diesem Tag über 1000 Schüler nahezu aller staatlichen und privaten Schulen die Vorführungen um 9 Uhr und um 14 Uhr, anwesend sind die staatlichen Schulen CEM 37, 77, 97, 99, 104, 138 und wahrscheinlich noch viele mehr, des Weiteren die Privatschulen Antú Ruca, Castex, Don Bosco, San Esteban und die italienische und englische Privatschule Dante Alighieri und Woodville. Eröffnet werden die Filmvorführungen von der Direktorin des Holocaust-Museums Buenos Aires, dem Referenten für Politik der Deutschen Botschaft Buenos Aires, dem israelischen Honorarkonsul für Río Negro, Neuquén Chubut und Santa Cruz, Hernando Grosbaum und dem deutschen Honorarkonsul von Bariloche, Gerardo Borchert. Auf der Tagesordnung stehen außerdem Workshops und Fortbildungen am Institut für Lehrerbildung und der Universität Comahue, an der 200 Lehrer und Studenten teilnehmen, gehalten von der Direktorin des Holocaust-Museums, dem Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften, Pedro Barreiro, und der Koordinatorin der Geschichtsabteilung, Laura Méndez. Für alle Schüler und Lehrer der Sekundarschulen gibt es außerdem Begleitmaterial, um das Thema Holocaust im Unterricht vertiefen zu können. Dass hierzu Bedarf besteht, zeigen nicht nur die vielen Schülerinnen und Schüler, die nach der Filmvorführung im Kinosaal sitzen bleiben, um mit der Direktorin des Holocaust-Museums über das Gesehene und das Geschehene sprechen zu können. Julio Accavallo, Leiter des INADI Río Negro, unterstreicht noch eimal die Aktualität der Thematik: "Das große Publikum an diesem Tag zeigt die Notwendigkeit, dass sich die Gesellschaft der geschehenen Völkermorde immer wieder erinnert und sich ins Bewusstsein ruft, dass sie auch heute noch stattfinden, wie der aktuelle Fall von Morden an Bauern im Nachbarland Bolivien zeigt."

Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass in der Auflistung der Schulen das Instituto Primo Capraro, die Deutsche Schule Bariloche, fehlt. Von der Schulleitung oder dem Schulvorstand war bisher keine offizielle Begründung zu erfahren, warum keine Klassen an den Filmvorführungen teilnahmen. Verschiedenen Institutionen gegenüber hieß es, die Vorbereitungszeit sei zu kurz gewesen, oder man fühle sich nicht ein- sondern vorgeladen und stigmatisiert, als sei man als Deutsche Schule immerzu verpflichtet, an solchen Aktionen teilzunehmen. Dem deutschen Botschaftsreferenten gegenüber äußerten Mitglieder der Schulleitung und des Vorstandes, dass man den Film und die Materialien vorher nicht habe sehen können, sinngemäß wurde argumentiert, dass man seiner pädagogischen Verantwortung entsprechend die Schüler keinem unbesichtigten Material aussetzen wollte. Übrigens: Die Schulleitung war wie alle anderen Schulen vier Wochen vorher eingeladen worden, an den Koordinationstreffen und Filmsichtungen teilzunehmen und mitzuwirken. Außer bei einer Sitzung nahm die Schulleitung an keinem weiteren Treffen teil.

Freitag, 8. August 2008

Beweis: Alles weiß!



So sieht es im Moment bei uns aus.











Dienstag, 15. Juli 2008

Ohne meine Avocado sag ich nichts!

Letzten Samstag war ich nach langer Zeit mal wieder was trinken. Mit einem Freund gings zuerst ins Blest, wo wir zu einigen picadas ein paar leckere hausgebraute Biere probierten. Danach im La Cruz tat der Whisky sein übriges dazu, dass ich bereits um halb Eins nachts in stark angebrütetem Zustand schon wieder zuhause war. Heute fragte mich Birgit, ob ich eigentlich an jenem Abend noch den Kühlschrank leer gemacht hätte. Ich sagte nur "Sin avocado no digo nada!" - was soviel heißt wie "Ohne meine Avocado sage ich nichts!" Leider hatte ich an jenem Abend wohl die Synapse für abogado (span. für Anwalt) weggesoffen ...

Donnerstag, 19. Juni 2008

Der erste Schnee

Die Sonne schien, doch Winters Näh’
Verrieth ein Flockenpaar;
Es gleicht das erste Flöckchen Schnee
Dem ersten weißen Haar.





Noch wird — wie wohl von lieber Hand
Der erste Schnee dem Haupt —
So auch der erste Schnee dem Land
Vom Sonnenstrahl geraubt.


Doch habet Acht! mit einem Mal
Ist Haupt und Erde weiß,
Und Freundeshand und Sonnenstrahl
Sich nicht zu helfen weiß.


Theodor Fontane




Donnerstag, 8. Mai 2008

Asche auf unsere Häupter

Am Abend hat es dann auch schon angefangen Asche zu regnen. Nun wurde auch Bariloche mit einem grauen Mantel übergezogen, den man, wenn man es nicht besser wüsste, fast für Schnee halten könnte.
Akuellte Bilder der Stadt unter: http://www.bariloche2000.com/ Eigene Bilder seht ihre unten. Wir müssen jetzt zur Schule, denn die Deutsche Schule ist neben der Don-Bosco-Schule die einzige in der Stadt, die heute ihr Tore öffnet. Alle anderen Schüler (und Lehrer) haben den ersten schulfreien Aschermittwoch, perdón, Ascherdonnerstag!
Hier aktuelle Bilder aus unserem Garten:













Jetzt kann jeder seinen eigenen echten Vulkan bauen!








Aber 'mal ehrlich: Das ist 'ne ganz schöne Sauerei ...... und auch ganz schön gefährlich. Dieses Puder ist extrem rutschig!

Samstag, 19. April 2008

Auf den Spuren Ikarus´

Interview mit Herrn S. unmittelbar nach seiner Landung. Lesen Sie hier mehr über den atemberaubenden Flug...

Redaktion: Herr S., nun ist es Ihnen endlich gelungen, der Öffentlichkeit zu beweisen, dass Sie fliegen können. Ein Traum ist war geworden. Ist es so, wie Sie es zuvor immer geräumt hatten?
Herr S.: Ja gut, es ist ja so, dass dem Traum vom Fliegen viele Bedeutungen beigemessen werden. Ein Flugtraum ist sicher eine "erhebende" Traumerfahrung, die sehr unterschiedliche Ursachen haben kann. Der Alte Ikarus-Traum des Menschen, sich in die Lüfte erheben zu können, um wie ein Adler zu fliegen, ist fraglos ein Symbol der Transzendenz, des Überschreiten der Grenzen der Erfahrung des eigenen Bewusstseins.
Redaktion: Was haben Sie für Vorkehrungen und Vorbereitungen getroffen? In den Tagen vor dem Ereignis, in den Stunden und Minuten vor dem Abflug?
Herr S.: Ja gut, normal hätte ich den Sprung mit verbundenen Augen gemacht, wenn ich nicht die Woche vorher in dieser Schule hätte arbeiten müssen. So kam es zu einigen Störungen im Stoffwechselhaushalt und im Blutkreislauf und damit gingen natürlich einengende Gefühle einher.
Redaktion: Eine Frage, die auch jedem Fan auf der Seele liegt: Wie kam es zu dieser immensen Verzögerung beim Abflug. Geplant war 12.00Uhr mittags. Seien Sie ganz ehrlich, was ist da oben passiert?
Herr S.: Jemand hatte mir die Schnürsenkel zusammengeknotet und der Pilot musste dringend noch mal aufs Klo.
Redaktion: Hand aufs Herz! Hatten Sie in irgendeinem Moment des Fluges Angst?
Herr S.: Angst, wer spricht denn hier von Angst, ich hatte die Hosen scheißerandvoll. Sehen Sie, die Charakterisierung des Flugtraums als Zeichen des gehemmten, verhinderten Emporkommens, des ständig Gescheiterten, des mehr und mehr Kontaktarmen, des Isoliertseins ... da soll man keine Angst haben?!
Redaktion: Wie konnte Ihr Körper diese ungewöhnliche Belastung verkraften. Wie war Ihr physischer Zustand während des Fluges?
Herr S.: Normal. Nur beim Landeanflug hätte ich fast mein Frühtstück über'm See verloren.
Redaktion: Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit ihrem Piloten? Wie war die Verständigung?
Herr S.: Auf Spanisch. Zwischendurch hat er dann gemeint, ich solle endlich mal die Kommandos los lassen, also diese kleinen Griffe zum Steuern mit den Schnüren dran, an denen ich mich verzweifelt festgekrallt hatte ...
Redaktion: Können wir nun, nach diesem gekonnten Flug und dieser höchst präzisen Landung davon ausgehen, dass Sie weiterhin fliegen werden, dass Sie eventuell beruflich umsatteln?
Herr S.: Es ist ja so: Flugträume können auch als Vorstufen zu Jenseitserlebnissen und Astralreisen angesehen werden oder sie deuten eine irdische Entstofflichung im Übergang zu einem anderen Leben an. Als Todessymbol ist der Flugtraum genauso glaubwürdig wie als Neugeburtsaspekt in anderer Atmosphäre. Das möchte ich in Zukunft auf jeden Fall noch untersuchen und werde dazu sicher noch ein paar Flugstunden brauchen.
Redaktion: Würden sie dieses Erlebnis weiterempfehlen?
Herr S.: Auf jeden Fall. Man braucht einfach das Adrenalin! Man sieht es ja auch beim Schumi, der vom Auto aufs Motorrad gestiegen ist, wahrscheinlich hat ihm der Kitzel gefehlt.
Redaktion: Herr S., wir bedanken uns für dieses Interview und wünschen ihnen noch ein angenehmes Wochenende!

Wenn Lehrer nach der Schule fliegen

Endlich war es heute soweit. Das Wetter, die physische und psychische Konstitution ließen es zu, dass endlich nach langer Vorlaufzeit ein Versuch in die Lüfte Patagoniens gewagt werden konnte. Unlängst vereinbarte Termine scheiterten bisher an den Launen der Natur. Hatten wir ja, wie zuvor beschrieben, einen spektakulären Sommer, in denen sich so mancher Grashalm nach Wasser sehnte, erleben wir in diesen Tagen den April zur Einstimmung auf Herbst und Winter. Die typischen patagonischen Winde lassen Bäume tanzen und bunte Blätter durch die Luft wirbeln. Dicke schwarze Wolken werden heran geschoben, genauso schnell aber wieder weg, so dass man stets die falsche Kleidung am Leibe trägt, der Wetterfrosch nicht weiß wohin und die Gleitschirmpiloten nie wissen, wann sie abfliegen können.
Dennoch, ein Versuch konnte heute gewagt werden und siehe da, Geduld und Ausdauer wurden belohnt. Nach langer Wartezeit am Fuße des Cerro Otto erlebten die Zuschauer heute gegen 12.39 Uhr einen sensationellen Start in ca. 1.200 Metern Höhe. Eine schier wild gewordene Masse Fans verfolgte den Abflug von einem Feld eines Sportzentrums aus, das vom Management einige Minuten zuvor als Landeort bekannt gegeben wurde.
Da die Situation am Boden aufgrund der tobenden Teenager zu eskalieren drohte und daher eine sichere Landung nicht mehr gewährleistet werden konnte, entschied sich der Pilot spontan um und wählte einen anderen Landeort, der glücklicherweise mir, der man vor Abflug die Exklusivrechte an den Übertragungsrechten verkauft hatte, mitgeteilt wurde. Nach einer etwas hektischen Autofahrt zum städtischen Strand von Bariloche erlebte man schließlich eine gekonnte, wie aus dem Ärmel geschüttelte Landung, die so unspektakulär war, dass selbst eine kleine Welle am See Nahuel Huapi mehr Begeisterung hätte auslösen können. Dies machte es jedoch möglich, direkt nach dem ersten Kontakt mit Mutter Erde mit dem Publikumsliebling zu sprechen. Lesen Sie hier das Interwiew: Auf den Spuren Ikarus´.

Donnerstag, 20. März 2008

Bienvenido, otoño!

Ein Jahrhundertsommer neigt sich dem Ende zu. Nach überdurchschnittlich vielen warmen, wolkenlosen Tagen merken wir, wie sich die Sonne immer mehr der Nordhalbkugel zuwendet. Der Herbst nähert sich demnach mit sicheren Schritten dem sonnenverwöhntem Bariloche.
So werden zukünftig Wind und Regen die Hauptrollen auf der troposhärischen Bühne spielen. Einen kleinen Trost hat das Ganze: Dieser Sommer hinterlässt uns in diesen Tagen sein großes, reichhaltiges Erbe: Pflaumen, Nüsse, Äpfel und Mirabellen in Hülle und Fülle. Letztere wurden bereits mehr oder weniger erfolgreich konserviert.
Frage der Woche: Was macht man mit so vielen Äpfeln? Anregungen und Ideen jenseits von Apfelmus bitte an die Redaktion!
Herzlichen Dank!






Sonntag, 16. März 2008

Das Wandern ist des Gringos Lust

Im Frühtau zu Berge wir geh´n, fallera,
es grünen die Wälder, die Höhn, fallera.
Wir wandern ohne Sorgen
singend in den Morgen
noch ehe im Tale die Hähne krähn.







Nicht ganz so harmonisch wie im Volkslied verlief unsere erste gemeinsame Wandertour zu einem der vielen Refugios rund um Bariloche. Marc hatte bereits einige paar Tage zuvor die Bergwelt unsicher machen wollen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war, denn die Bergwelt war eindeutig stärker und schaffte es ihrerseits, Marc tief zu verunsichern. Die Beratung im hiesigen Club Andino, der für Ausflüge in die Berge der erste Ansprechpartner sein soll, enttäuschte doch arg. Alle Touren seien gut zu schaffen, die Wege prima und alles kein Problem. Jedoch war Marcs zweitägige Wandertour Paso de las Nubes alles andere als anfängertauglich. Nach diesen Erfahrungen glaubten wir danach doch lieber der Meinung der Kollegen und Bekannten, die uns eine Wanderung zum Refugio Otto Meiling auf dem Tronador empfahlen, mit 3491 m der höchste Berg in unserer Umgebung. Der von Gletschern umgebene Berg macht seinem Namen (Donnerer) alle Ehre, denn von Zeit zu Zeit hört man schon von weitem das Grollen, wenn Eismassen in die Tiefen stürzen. Ausgangspunkt der Wanderung ist Pampa Linda, das man nach einer zweistündigen Fahrt über 50 km Schotterpiste erreicht. Kurz vor Beginn dieser Buckelpiste wird Eintrittsgeld zum Parque Nacional Nahuel Huapi verlangt, dem ältesten Nationalpark Argentiniens. Als Ansässige haben wir jedoch freien Eintritt. Zu beachten ist zusätzlich, dass die Verkehrsrichtung der Straße alle fünf Stunden wechselt: Nach Pampa Linda hin kommt man nur zwischen 9 und 14 Uhr, bis 19 Uhr geht es dann in die andere Richtung zurück nach Bariloche. Für die Wanderung sind vom Startpunkt bis zur Berghütte fünf Stunden angesetzt. Ich gehe jedoch davon aus, dass wir schneller sind, zu oft konnten wir in der Vergangenheit die angegebenen Richtwerte unterbieten. Noch bin ich optimistisch und frohen Mutes: Der Himmel ohne Wolken, der Bauch gefüllt, die Haut eingecremt mit LSF 65, der Rucksack voller Proviant und Wasser, sodass es einem an nichts mangeln muss. Noch ist die Welt in Ordnung, mein Leben scheint nicht in Gefahr, ich wähne mich in der absoluten Gewissheit, dass ich diesen Tag überleben werde. Auch, nachdem wir endlich die schweren Rucksäcke auf dem Rücken tragen und die ersten Schritte wagen, ahne ich noch Nichts. Nachdem wir den Río Castaño Overo überqueren, folgt eine lange Reihe von Serpentinen, die wir stets durch kleine, quer verlaufende Trampelpfade abkürzen. Mal müssen wir unter einen umgefallenen Baumstamm langkriechen, mal einen sandigen Steilhang hoch oder herunterhängende Äste versperren uns den Weg. Dies ist allerdings im Gegensatz zu dem, was uns in Kürze erwarten wird, ein Kinderspiel. Als wir Serpentine Nr. 458 abkürzen, bekommen wir unerwarteten Besuch. Erst eine, dann zwei, drei, kurze Zeit später jedoch Hunderte. Sie nennen sich tábanos, was man gemeinhin als Bremse übersetzten würde. Jedoch das, was uns da das Leben zur Hölle macht, kann man unmöglich als Bremse bezeichnen. Da haben sich Abscheulichkeit, Dreistigkeit, Gemeinheit und Persistenz zusammengetan, um dem Menschen verschiedenste negative Emotionen zu entlocken: Wut, Angst und Verzweiflung sind ab sofort unsere Begleiter. Sie fliegen wie Bienenschwärme um Kopf und Beine herum, versuchen um jeden Preis Hautkontakt zu bekommen, und einige versuchen es sogar in allen möglichen Körperöffnungen. Bleibt man stehen, ist man ihnen ausgeliefert. So ist Bewegung der einzige klägliche Ausweg, mit dieser Situation fertig zu werden. Wenn wir anderen Wanderern begegnen, schauen wir uns stumm und mitleidig an, Anteilnahme braucht hier keine Worte, das wäre auch fatal, denn beim Öffnen des Mundes eröffnen sich neue Horizonte für unsere lästigen Begleiter. Das stetige Schlagen und Schwingen eines Tuches oder Hutes scheint Abhilfe zu bringen, andere versuchen es mit Tanzen, wiederum andere vermummen sich mit allem, was sie dabei haben. Würde man von oben auf den Berg schauen können, sähe man eine Horde wildgewordener Wanderer, die offenbar alle von derselben Geisteskrankheit befallen sind. Eine Pause ist aufgrund der hohen Angriffsgefahr nicht möglich, Gehen und Bewegen heißt die Devise. An der Baumgrenze vorbei, sind wir nun auch der Sonne schutzlos ausgeliefert. Körperliche Schwäche stellt sich ein, Schweiß, Sonnencreme und Staub bringen Unerfreuliches, eine pelzige, schmierige Schicht bildet sich auf unserer Haut. Mir macht das allerdings nicht mehr viel aus, denn ich habe das Gefühl, mein Leben retten zu müssen. Keuchend, wankend und kraftlos suchen wir Schutz vor der Sonne unter einem kleinen Felsvorsprung. Zwei Dosen kühle Limonade, die Marc zur großen Überraschung aus dem Rucksack zaubert, haben gleich eine doppelte Wirkung: Der Zucker verhilft uns zu neuer Energie und so wird auch der Rucksack leichter. Die letzte Stunde ist angebrochen, an den Gletscherfeldern angelangt tut sich die letzte Etappe auf. Endlich haben wir Sichtkontakt zum Zielobjekt, was hilft, die letzten Energiereserven zu sammeln. Nach fünfeinhalb Stunden sind wir oben angekommen und uns erschließt sich eine spektakuläre Sicht auf die drei Gipfelspitzen des Cerro Tronador, viele Gletscher und die Andenkette. Alle Strapazen und Anstrengungen sind vergessen. Nach einem zünftigen Abendessen genießen wir den Sonnenuntergang, die Sterne und die Stille der Nacht. Ein Erlebnis, das zur Wiederholung einlädt!

PS: Zwei Wochen später hätten wir die tábanos wohl nicht kennen gelernt, sie haben eine recht kurze Lebensdauer und zeigen sich in dieser Gegend nur im Januar und Februar.

Samstag, 16. Februar 2008

Rafting

Bis der Alltag uns wieder hat, haben wir noch ein paar Tage übrig. So nutzen wir die Gelegenheit, die nähere Umgebung kennen zu lernen. Da das Wetter noch so schön warm ist, entscheiden wir uns für eine zweitägige Rafting-Tour am "Río Manso Inferior", einem beliebten Fluss für verschiedene Wassersportarten ca. 60 km von Bariloche entfernt. Je nachdem, ob der Fluss gerade viel Wasser trägt, ist er unterschiedlich schnell und schwierig zu bezwingen. Nach dem Winter und der Schneeschmelze im November erreicht er seinen Höchststand. Jetzt im Hochsommer ist sein Pegel ungefähr sechs Meter tiefer. Die Wassermassen fließen nun ruhiger Richtung chilenische Grenze.
Der erste Tag am oberen Flusslauf ("Manso inferior") vergeht
tranquilo, durchaus Familien mit kleinen Kindern zu empfehlen. Man treibt den Wasserlauf hinunter ohne die Muskeln unnötig beanspruchen zu müssen. Für heute gibt es nur drei Anweisungen, denen wir Folge leisten müssen: adelante (vorwärts), atrás (rückwärts) und arriba (Paddel hoch). Der Guía (Führer) im Boot hat an diesem Tag nicht wirklich viel tun, und so unterhält er uns mit Auskünften über Flora und Fauna, die uns zu Lande, zu Wasser und in der Luft begegnen. Wir erfahren die Namen und Höhen aller Berge um uns herum - und werden zwischendurch aufgefordert, ein paar Paddelschläge vorzunehmen, um unseren Kurs zu korrigieren. Wir bestaunen das glasklare, türkisblau schimmernde Wasser, das uns einen Anblick bis tief hinunter zum Grund gewährt. Um so erfreuter sind wir, hier und da die Erlaubnis zu haben in dieses Paradies von Wasser zu springen (allerdings nur mit unserer kompletten Ausrüstung (Helm & Schwimmweste). Ein Mittagessen stärkt uns für die ersten rapidos (Stromschnellen). Diese schaffen es jedoch nicht, den Spannungsbogen auf Dauer hoch zu halten, und somit verfällt man recht schnell wieder in Muße und Langsamkeit und lässt die angenehmen Reize einfach auf sich wirken. Am Abend gibt es dann für uns vier Übernachtungsgäste einen kleinen Ausflug zu jahrhundertealten Höhlenmalereien, ein leckeres Abendessen auf einer Estancía und ein Lagerfeuer, um das wir uns gegen zwei Uhr morgens genüsslich in unsere Schlafsäcke einpacken und einschlafen. Am nächsten Tag steigen wir ca. 15 km weiter wieder ins Boot. Diesmal soll die Strecke etwas anspruchvoller sein. Gestern hatten wir rapidos der Stärke II bis III, heute soll es eine Nummer besser werden. Dafür werden wir dann nicht nur mit einem Neoprenanzug ausgestattet, sondern haben uns gleich drei weitere Kommandos zu merken, u. a. todos adentro (alle ins Boot), todos afuera (alle aus dem Boot) und peso isquierda/peso derecha (Gewicht nach links/rechts). Diesmal haben die rapidos Namen, die in uns einen gewissen Respekt aufkommen lassen. Grita y dobla (schrei und kipp um!), Colmillo (Eckzahn) und Extasis (Extase) sollen heute unsere Herausforderer sein. Die Stimme unseres Guìas Mariano scheint heute auch etwas ernster, Aussagen wie "Ihr müsst gut auf mich hören!" oder "Manchmal müsst ihr eure letzte Kraft aus euch herausholen!" oder "Ihr seid heute gefordert!" klingen lange nach. Zur Sicherheit bekommen wir einen Guía dazu, der in einem Kajak neben uns herfährt und bei "Mann-über-Bord" schnell zur Hilfe eilen kann.
Und so ist es auch: Wir müssen kräftig paddeln, Kraft und auch Koordination müssen Hand in Hand gehen. Die acht Leute im Boot sollen stets im Gleichklang ihre Paddel bewegen, die vorderen zwei geben den Rhythmus. Man hört von hinten unseren Guìa schreien: "Con fuerza, con fuerza, mas fuerza!" (mit Kraft, mit Kraft und nochmals Kraft!), und ich frage mich, wie ich noch mehr davon aufwenden soll. Marc dagegen freut sich wie ein Kind, das zum ersten Mal Wasserrutsche fahren darf und fragt sich die ganze Zeit, wann es denn endlich los geht. In den rapidos überschlagen sich teilweise die Instruktionen so, dass man teilweise nicht mehr folgen kann: Peso isquierda (Gewicht nach links), adelante (vorwärts), arriba (Paddel hoch), todos adentro (alle rein ins Boot), isquierda atràs (nur links paddelt rückwärts, rechte Seite also vorwärts) con fuerza, con fuerza, con fuerza..., rapido, rapido, rapido! Ich bin so verwirrt, dass bar jeder Koordination das Paddel und meine Wenigkeit in der Luft ziellos herumtaumeln wie ein außer Kontrolle geratener Roboter. Dennoch ... irgendwie schaffen wir es, den einzelnen Wasserhöllen zu entkommen. Nachdem der Fluss sich wieder ein wenig beruhigt hat, heißt es: Paddel arriba!! (Paddel hoch) und wir stoßen gemeinsam auf unsere herausragende Leistung an. Die Garganta profunda (tiefer Schlund), rapido Nr. 4, lässt den hoch gewachsenen Stolz der Gruppe jäh abbrechen, in mir selbst jedoch wächst er ungebrochen weiter, da nur ich und zwei andere starke Kämpferinnen es schaffen, im Boot zu bleiben. Selbst Mariano, unser Guía, fällt in den reißenden Fluss. Seht Selbst!
Nach gut drei Stunden ist das Vergnügen vorbei und wir schleppen uns mit letzter Kraft an Land. Jetzt haben wir uns ein kräftiges Asado verdient, bei Chorizo, Lomo und Costillas wird noch einmal alles besprochen: Wer hat was falsch gemacht, was ist schief gelaufen und wieso sind wir bloß nur so nass geworden?

Freitag, 12. Oktober 2007

Oktoberfest in Argentinien

Es gibt mal wieder von einigen Feierlichkeiten zu berichten. So veranstaltete der Träger der deutschen Schule Bariloche, der Deutsch-Argentinische Kulturverein, am 6.10.2007 das alljährliche Oktoberfest. Da wurde ab 10 Uhr morgens die kleine Turnhalle geschmückt und in ein Festzelt verwandelt. Ab vier Uhr hatten dann alle Menschen der Stadt Einlass, um am Geschehen teilzunehmen. Auf einer Bühne tanzten Kindergruppen mit Namen wie Blume und Rose. Vor der Bühne die typischen Biertische. An einem Pavillon wurden Getränke und Speisen (u. a. Sauerkraut und Würstchen) verkauft. In der anderen Ecke der Halle hatten die Kinder und Erwachsenen die Möglichkeit, ihr Geschick und Glück auf die Probe zu stellen. Da wurden Büchsen umgeworfen, Kerzen mit Wasserpistolen "ausgespritzt", gekegelt und im Sand nach Schätzen gegraben. Alles in Allem ein sehr gut besuchtes Fest mit viel Musik und Tam Tam, so dass ich mich nach meinem "freiwilligen" Einsatz an der Sandgrube am Abend zwangsläufig mit Kopfschmerzen und einem Tinnitus im Ohr ins Bett fallen ließ.

Dann ging es am nächsten Mittwoch in der Schule mit der alljährlichen Ausstellung zum „Tag der deutschen Einheit“ weiter. In wochenlanger Vorarbeit werkelte jede Klasse mit ihrem Lehrer intensiv an einem Projekt, welches dann an diesem einen Tag (für nur vier Stunden!) präsentiert wurde: Ein vier Meter großer Kölner-Dom, der Checkpoint Charly und ein kleiner Münchener Biergarten luden ein zum Schauen, Staunen und Genießen. Hatte man sich dann alle Informationen durchgelesen, wusste man bestens Bescheid über Bundesländer und Landschaften Deutschlands, die Berliner Mauer, deutsche Autos, Spielzeuge, berühmte Straßen Deutschlands, Hamburgs Hafen, Dürrenmatt, Hundertwasser und die Heinzelmännchen von Köln. Jeder Schüler kannte mehr oder weniger seinen Text zu seinem Thema auswendig, der dann vor den Besuchern gebetsmühlenartig aufgesagt wurde. Da wurde zuweilen das ein oder andere Wort verwechselt oder einfach vergessen, sodass der Zuhörer nicht wirklich etwas verstehen konnte. Aber das war Allen eigentlich egal. Die Ausstellung war wie jedes Jahr ein riesiger Erfolg, alle waren begeistert, so dass wir uns schon auf das nächste Jahr freuen können. ;-)

Dienstag, 2. Oktober 2007

Rekordverdächtig!

Seit Tagen scheint die Sonne, rekordverdächtige 16 Grad heute, kein Wölkchen am Himmel. Der Schnee ist weg und aus der Erde sprießen bunte Überraschungen, die unser Gemüt erfreuen. Die Vögel sind lauter denn je; die Chimangos und Bandurrias machen es sich gemütlich und erwarten bald ihren Nachwuchs auf Nachbars Schornstein. Da wird gestritten und gekreischt, dass man sein eigenes Wort nicht mehr hört. Dennoch sind wir glücklich, dass mittlerweile die Sonne früher aufsteht als wir, so dass wir sie beim Klingeln des Weckers um sieben Uhr begrüßen können, unter der Dusche stets ein Lied auf den Lippen...



Komm lieber Oktober und mache
Die Bäume wieder grün
Und laßt uns an dem Bache
Die kleinen Veilchen blüh'n
Wie möchten wir so gerne
Ein Blühmchen wieder seh'n
Ach lieber Oktober wie gerne,
Einmal spazieren geh'n

(frei nach Christian Adolf Overbeck)

Mittwoch, 26. September 2007

Trauriger Nachtrag

An ebenjenem Samstag, an dem wir zuletzt Ski fahren waren, kamen am Cerro Catedral und am Cerro López ein französischer Ski-Tourist (20) und ein barilochenser Snowboarder (24) durch Lawinen ums Leben. Der französische Skifahrer fuhr weit abseits der Pisten in einem entlegenen Gebiet und hat die Lawine wohl ebenso selbst ausgelöst wie der Barilochenser, der zusammen mit einem Freund, der gerettet werden konnte, gerade eine naturbelassene Flanke des Cerro López erklomm.
>> Bericht La Nación
>> Bericht Río Negro
>> Bericht Clarín

Montag, 3. September 2007

Dat soll ich doch wohl nich glauben

Die Stadt war schon seit Tagen schneefrei, hier und da mühte sich vom Schnee ersticktes braun-grünes Gras, den Anschein von Frühling zu erwecken und nur in unserem Garten wehrte sich noch eine kleine Insel Schnee gegen die Schmelze. Temperaturen von bis zu 11º Celsius, was hier schon Frühlingsgefühle freisetzt, hatten dem Schnee in der letzten Woche den Garaus gemacht. Und dann sitzen wir gestern Abend im Wohnzimmer über ein paar Projektarbeiten zu brüten - die jährliche Ausstellung der Deutschabteilung zum 3. Oktober steht bevor - und quatschen mit einer Kollegin die Zeit tot. Nach einiger Zeit sehe ich so nebenbei mal wieder in den Garten hinaus, den die mittlerweile hereingebrochene Dämmerung in Dunkelheit hüllen sollte - so hatte ich es jedenfalls erwartet -, aber irgendwie war es da draußen viel heller als es hätte sein müssen. "Nää ´ne!" entfuhr es mir spontan und Birgit bekam fast´n Schrecken, folgte meinem Blick und vermutete wohl etwas Ungeheuerliches da draußen, "dat soll ich doch wohl nich glauben, et is schon wieder am schneien!" Die Verwunderung stand uns ins Gesicht geschrieben, war doch die Kollegin erst eine Stunde zuvor durch diesen braun-grünen Garten, den ein Törchen mit dem Nachbargrundstück verbindet, gekommen, sozusagen hintenrum wie man bei uns am Niederrhein so sacht. In kürzester Zeit hatte sich der Garten und alles andere mit einem weißen Tuch bedeckt. Und bis heute morgen sollten dann noch ein paar Zentimeter dazu kommen. Aus ein paar Zentimetern sind inzwischen 10 cm in der Stadt, 15 cm im Garten (siehe Foto, von heute morgen) und 40 cm auf dem Cerro Catedral geworden. Aktuelle Meldung: En la cumbre (Gipfel) Schneefall, eingeschränkte Sicht, -2,4º C, gefühlt -18º C, Wind 30-60 km/h, in Böen 90-120 km/h (um 17:00 bis 180 km/h!), Schneehöhe 210 cm, Tendenz steigend... Da werden wir wohl die Tage noch mal die Skier schnallen, denn irgendwas Positives muss man diesem blöde Schnee ja abgewinnen.